WeltRisikoBericht 2014

Herausgeber

Kooperationspartner

Universität der Vereinten Nationen, Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit (UNU-EHS), Bonn
www.ehs.unu.edu

WeltRisikoBericht

Wie hängt das Katastrophenrisiko eines Landes mit der gesellschaftlichen Situation zusammen? Welchen Einfluss haben Faktoren wie Regierungsführung, Qualität des öffentlichen Gesundheitssystems, Umweltsituation und Bildungsniveau auf die Gefährdung eines Landes durch Naturkatastrophen? Der WeltRisikoBericht des Bündnis Entwicklung Hilft versucht Antworten auf diese Fragen zu geben.

Der WeltRisikoBericht enthält den, vom Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit der Universität der Vereinten Nationen erstellten WeltRisikoIndex. Der Index gibt für 173 Länder weltweit das Risiko an, Opfer einer Katastrophe in Folge von extremen Naturereignissen zu werden.

Zur Berechnung wählt der Bericht einen innovativen Ansatz: Das Katastrophenrisiko wird nicht allein durch die Exposition gegenüber Naturgefahren bestimmt, sondern auch durch den Grad der Verwundbarkeit der Menschen.

 

Einzelne Faktoren werden in jährlichen Schwerpunktthemen analysiert, bisher:
2011 „Regierungsführung und Zivilgesellschaft“
2012 „Umweltzerstörung und Katastrophen“
2013 „Gesundheit und medizinische Versorgung“
2014 „Risikoraum Stadt“

 

WeltRisikoBericht 2014

Schwerpunktthema: „Risikoraum Stadt“

Urbanisierung ist einer der Mega-Trends unserer Zeit – und als solcher mit einer ungeheuren Vielschichtigkeit verbunden. Während in den Industrieländern unter der Zugkraft der Städte vor allem die ländlichen Regionen leiden, stellt ein massives urbanes Bevölkerungswachstum die Metropolen in vielen Entwicklungsländern vor große Herausforderungen. Denn nicht selten wächst eine Stadt schneller als die Behörden mit geeigneten Anpassungsmaßnahmen auf das Wachstum reagieren können. Die Folge: Slums entstehen, in denen die Bewohner als Städter ohne Bürgerrechte leben, bei großer Konkurrenz um schlecht bezahlte Arbeitsplätze und ein nicht selten knappes Nahrungsangebot.

WeltRisikoBericht 2013

Schwerpunktthema: Gesundheit und medizinische Versorgung

Egal ob Dürre oder Wirbelsturm, Erdbeben oder Überschwemmung: Wenn extreme Naturereignisse Dörfer oder Städte treffen, hängen die Überlebenschancen von Menschen maßgeblich von ihrem gesundheitlichen Zustand ab. Und davon, wie die medizinische Versorgung auch in Krisen- und Katastrophensituationen funktioniert. Kurzum: Gesundheit und medizinische Faktoren sind entscheidende Faktoren der Risikobewertung. Der WeltRisikoBericht 2013 widmet seinen Schwerpunkt diesem Thema. Der WeltRisikoBericht 2013 wurde erstellt in Kooperation mit der Universität der Vereinten Nationen und der Universität Bonn und gefördert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen.

WeltRisikoBericht 2012

Schwerpunktthema: Umweltzerstörung und Katastrophen

Sind Katastrophen vermeidbar? Wie hängen Umweltzerstörung und Katastrophenrisiko zusammen? Und welche Länder tragen das größte Katastrophenrisiko? Der WeltRisikoBericht 2012 des Bündnis Entwicklung Hilft gibt Antworten und Einschätzungen. Der WeltRisikoBericht 2012 ist in Kooperation mit der Universität der Vereinten Nationen in Bonn und The Nature Conservancy entstanden.

  

WeltRisikoBericht 2011

Schwerpunktthema: Regierungsführung und Zivilgesellschaft

Wie hoch ist das Risiko der Gesellschaften weltweit, Opfer von Naturgefahren und Klimawandel zu werden? Der WeltRisikoBericht 2011 beantwortet diese Frage neu. Das Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit der Universität der Vereinten Nationen in Bonn hat im Auftrag des Bündnis Entwicklung Hilft einen Risikowert für 173 Staaten weltweit berechnet.

Unterrichtsmaterialien

„Sind Katastrophen vermeidbar?“

Unterrichtsmaterialien zum WeltRisikoIndex für Oberstufe und Erwachsenenbildung.

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